“Trekkingautobahn Islands” wird der Laugavegur bisweilen genannt. Das klingt nicht besonders attraktiv, liegt aber daran dass dieser Weg wegen seiner unglaublich vielseitigen Landschaft besonders beliebt ist. Von Reykjavík mussten dann auch drei volle Busse fahren, um alle Wanderwilligen an den Ausgangsort Landmannalaugar zu bringen. Darunter waren auch Kerstin, Ele und ich, vollbepackt mit Schlafsack, Kleidung und Essen für fünf Tage. Man erreicht Landmannalaugar nachdem man eine ausgedehnte schwarze Sandwüste und zwei kleine Flüsse durchquert hat. Dann ist man an einem grünen Fleck am Rande eines Lavafeldes zwischen Sandbergen, die in allen Farben leuchten, besonders in gelb, orange, blau, rot und grün. Ein Becken, in dem heiße und kalte Bäche zusammenlaufen und das sich deshalb ausgezeichnet zum Baden eignet, steigert die Attraktivität des Ortes noch zusätzlich. Als wir sahen, wie voll die Busse, die Hütte und der Zeltplatz waren, rechneten wir schon damit, uns auf der Wanderung wie in einer Fußgängerzone zu fühlen.
Der Tag war unglaublich klar und die Farben richtig unwirklich. Am liebsten wollte ich bei jedem Schritt weitere Fotos machen. Aber ich sorgte mich um meine beiden Akkus, die fünf Tage reichen mussten.
Trotz guter Vorsätze kamen wir in den folgenden Tagen immer erst gegen halbelf los. Das hatte den Vorteil, dass wir dann meist doch recht allein waren. Nach ein bis zwei Stunden kamen uns in der Regel die ersten Frühaufsteher aus der anderen Richtung entgegen. Das waren aber nie besonders viele, denn die meisten laufen den Weg in der gleichen Richtung wie wir.
Die Landschaft lässt sich kaum beschreiben. Dampf von heißen Quellen, bunte Berge, Lava, Moos, felsige Berge, Steine in allen Farben, Eis und Schnee, Eishöhlen, steile Auf- und Abstiege, Flussdurchquerungen, eine endlose schwarze Sandwüste, eine grüne bemooste Teletubbielandschaft, atemberaubende Aussichten. Am besten guckt ihr einfach selber die Fotos an, wie immer in meinem Flickr-Album zu finden (Link auf der rechten Seite).
Die Strecken von täglich 12 bis 18 km konnten wir selbst in unserem gemächlichen Tempo mit zahlreichen Fotostops gut bewältigen. Ich war überrascht über den offenbar guten Zustand meiner sämtlichen Körperteile, mir tat nichts weh. Mit dem Wetter hatten wir Glück, wir hatten kaum Wind (das ist in Island am wichtigsten) und auch nur wenig Regen.
Vor der Reise hatten wir uns nicht einigen können, wieviel und welches Essen es ratsam wäre mitzunehmen und hatten deshalb viel zuviel mit. Auf den Hütten machten sorgten wir so immer für Aufmerksamkeit, indem wir zum Beispiel alle zu Pfannkuchen (mit Milch- und Eipulver) einluden.
Die Wanderung war ein unvergessliches Erlebnis! Wir haben auch viel gelernt, zum Beispiel dass Gletscherflüsse morgens am wenigsten Wasser führen, dass man am besten etwas mit der Strömung geht und dass Jeepfurten sich nicht für die Durchquerung zu Fuß eignen, da sie fast immer tief ausgefahren sind. Außerdem ist uns klar geworden, was für große Previlegien wir normalerweise haben: Duschen (3,20 € für 5 Minuten und nicht in jeder Hütte vorhanden), Mülleimer (in jeder 2. Hütte) und Steckdosen (in gar keiner Hütte).Jetzt erholen wir uns auf meinem Lieblingsbauernhof im Süden, mit Gletscherblick.
Der Tag war unglaublich klar und die Farben richtig unwirklich. Am liebsten wollte ich bei jedem Schritt weitere Fotos machen. Aber ich sorgte mich um meine beiden Akkus, die fünf Tage reichen mussten.
Trotz guter Vorsätze kamen wir in den folgenden Tagen immer erst gegen halbelf los. Das hatte den Vorteil, dass wir dann meist doch recht allein waren. Nach ein bis zwei Stunden kamen uns in der Regel die ersten Frühaufsteher aus der anderen Richtung entgegen. Das waren aber nie besonders viele, denn die meisten laufen den Weg in der gleichen Richtung wie wir.
Die Landschaft lässt sich kaum beschreiben. Dampf von heißen Quellen, bunte Berge, Lava, Moos, felsige Berge, Steine in allen Farben, Eis und Schnee, Eishöhlen, steile Auf- und Abstiege, Flussdurchquerungen, eine endlose schwarze Sandwüste, eine grüne bemooste Teletubbielandschaft, atemberaubende Aussichten. Am besten guckt ihr einfach selber die Fotos an, wie immer in meinem Flickr-Album zu finden (Link auf der rechten Seite).
Die Strecken von täglich 12 bis 18 km konnten wir selbst in unserem gemächlichen Tempo mit zahlreichen Fotostops gut bewältigen. Ich war überrascht über den offenbar guten Zustand meiner sämtlichen Körperteile, mir tat nichts weh. Mit dem Wetter hatten wir Glück, wir hatten kaum Wind (das ist in Island am wichtigsten) und auch nur wenig Regen.
Vor der Reise hatten wir uns nicht einigen können, wieviel und welches Essen es ratsam wäre mitzunehmen und hatten deshalb viel zuviel mit. Auf den Hütten machten sorgten wir so immer für Aufmerksamkeit, indem wir zum Beispiel alle zu Pfannkuchen (mit Milch- und Eipulver) einluden.
Die Wanderung war ein unvergessliches Erlebnis! Wir haben auch viel gelernt, zum Beispiel dass Gletscherflüsse morgens am wenigsten Wasser führen, dass man am besten etwas mit der Strömung geht und dass Jeepfurten sich nicht für die Durchquerung zu Fuß eignen, da sie fast immer tief ausgefahren sind. Außerdem ist uns klar geworden, was für große Previlegien wir normalerweise haben: Duschen (3,20 € für 5 Minuten und nicht in jeder Hütte vorhanden), Mülleimer (in jeder 2. Hütte) und Steckdosen (in gar keiner Hütte).Jetzt erholen wir uns auf meinem Lieblingsbauernhof im Süden, mit Gletscherblick.
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