Eine sehr nette deutsche Familie, in einem 30 Jahre alten VW-Bus unterwegs und irgendwie verwandt mit Freunden in Südisland, hat mich auf der Fähre eingeladen, zwei Tage mit ihnen im Osten zu verbringen und Papageientaucher zu beobachten. Zunächst fuhren wir in den Borgafjörður und sahen tatsächlich Papageientaucher, die leider auf Island immer seltener werden. Auf dem Campingplatz spielten die Kinder stundenlang auf einem Erdhaufen und erzählten von Trollen, Elfen und Wikingern als sie zurück kamen.
Am nächsten Tag regnete es und das Tal lag im Nebel. Wir fuhren deshalb nachmittags weiter in Richtung Süden und fanden abends eine wunderbare Stelle zum Campen. Der nächste Morgen brachte strahlenden Sonnenschein, so dass wir auf der weichen Mooswiese zwischen Felsbrocken ewig frühstückten, die Kinder sammelten massenhaft glitzernde Steine an einem Schotterhang. Auf der weiteren Fahrt hielten wir noch an der Geltscherlagune (Jökulsárlón). Abends erreichten wir schließlich den Hof, der mein erstes Ziel war: Syðri-Fljótar im Meðalland, bei Kirkjubæjarklaustur. Der fantastische Gletscherblick auf den Mýrdalsjökull macht mich immer ganz ruhig. Jetzt geh ich raus zum reiten!
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